Archiv für die ‘Reviews’ Kategorie

[hands-on] iOS 5 beta 1

10. Juni 2011 Christian

Letzten Mittwoch war es also so weit, auf der alljährlich stattfindenden World Wide Developers Conference (WWDC) stellte der allseits bekannte Apple CEO Steve Jobs einige Software Neuerungen, “Today we talk about Software”, vor. Neben Mac OS Lion und der iCloud eben auch das neue iOS 5. Diese neueste Version des Betriebssystems für unsere mobilen Apple Devices erscheint » Den ganzen Artikel lesen

[App] IRRTUM! + Gewinnspiel

17. Oktober 2010 Christian

Das Stiere aggressiv auf die Farbe rot reagieren, weiß jedes Kind. Stimmt das denn aber überhaupt? Dieser und vielen vielen anderen Fragen geht Funkylabs neue App IRRTUM -  Alltagsmythen richtig gestellt (iTunes, 0,79 €)auf den Grund.

1

Mythen lassen sich hier sowohl nach zufälliger Auswahl als auch nach Themen sortiert betrachten. Außerdem kann man sich die nach User-Bewertung beliebtesten Mythen anzeigen lassen. Das bewerten einzelner Mythen ist also ebenfalls möglich, gestaffelt von einem bis fünf Sternen. Persönliche Favoriten lassen sich natürlich auch anlegen. Um den User endgültig mit einzubinden, lassen sich über ein durchdachtes Formular eigene Mythen vorschlagen.

YouTube Preview Image
(Anm. d. Redaktion: die Ruckler stammen vom Video, bei der App läuft alles flüssig)

Alles in allem bringt Funkylabs hier neben ihren bisherigen Klassikern wie Der Schleimer (iTunes, 0,79 €), DISSER (iTunes, 0,79 €) und Kuriose Rechtsirrtümer (iTunes, 1,59 €) eine durchdachte, grafisch schön aufbereitete (auch fürs Retina Display optimiert) und durchaus nützliche Alltagsapp in den Store.

~~~~~

Gewinnspiel

Funkylabs stellte uns freundlicherweise einige Promocodes für die Apps “Der Schleimer”, “Kuriose Rechtsirrtümer” und natürlich auch für “IRRTUM” zur Verfügung. Gewinnen könnt ihr auf mehreren Wegen. Der erste, der unter diesen Post einen Kommentar schreibt, bekommt den Promocode für IRRTUM.

1 Promocode für Kuriose Rechtsirrtümer und Der Schleimer werden bis Mittwoch, den 20. Oktober 2010 unter allen Weiteren Kommentaren hier im Blog verlost.

Jeweils einen Promocode für Der Schleimer und Kuriose Rechtsirrtümer hauen wir außerdem zwischen heute und Mittwoch über unseren Twitter Account raus ;).

Viel Glück, die Regeln für Gewinnspiele auf apptests.de findet Ihr im Impressum unter Punkt 7!

EDIT: Wie immer wird zum einlösen der Codes ein US iTunes Account vorausgesetzt!

Die Gewinner:

Herzlichen Glückwunsch an Jesko und Silas. Die Promocodes werden in den nächste Minuten per Mail an euch versendet.

cm/

Test: Blue Block

12. August 2010 Christian

Allgemein:
“Blue Block” ist ein Rätselspiel, dessen Spielprinzip eigentlich bekannt sein dürfte. Man verschiebt die weißen Blöcke so, dass der blau gefärbte Block rechts aus der Lücke heraus geschoben werden kann. Die Blöcke können jeweils nur in selbige Richtung verschoben werden, wie sie bereits auf dem Spielfeld liegen.

Gameplay:
Das Gameplay ist sehr simpel. Man verschiebt die Blöcke einfach, indem man auf den gewünschten Block tippt und ihn nach vorne oder zurück zieht. Kommt man bei einem Level nicht weiter, und hat seine Blöcke schon so kompliziert verschoben, dass es fast unmöglich ist das Level noch zu schaffen, kann man einfach unten Links auf den Button tippen, und schon verschieben sich die Blöcke wieder auf ihre Anfangsformation.

Spielspass:
Für jeden Puzzle- und Rätselfan ist “Blue Block” sicher sehr geeignet. Einmal angefangen will man das iPhone nicht so schnell aus der Hand geben. Die knapp 40.000
Rätsel versprechen ebenfalls immer neue kniffelige Situationen, die man so schnell wie möglich bewältigen will. Ein Feature, welches anzeigt wie viele Spielzüge man mindestens braucht um den blauen Block zu befreien, verspricht zusätzlich einen kleinen Anreiz. Den man will am liebsten immer die optimale Lösung schaffen, und versucht es immer wieder erneut.

Grafik:
Die Grafik ist relativ simpel gehalten, was dem Spiel aber kein Abbruch tut. Die grafische Gestaltung ist eigentlich relativ passend und gut umgesetzt. Das Menü ist etwas schlechter gestaltet, von der Übersichtlichkeit jedoch passt es. Insgesamt ist die Grafik nichts atemberaubendes, aber gut anzusehen.

Sound:
Der Sound ist eine Mischung aus asiatischen Klängen und Western-Musik. Irgendwie passt die Hintergrundmelodie nicht wirklich gut, und nervt zudem auch nach kurzer Zeit.

Langzeitmotivation:
Die riesige Auswahl an Level, verspricht natürlich sehr langen Spielspaß. Egal ob für Zwischendurch oder längere Zeit, lange oder kurze Pausen. “Blue Block” wird so schnell nicht langweilig.

Umfang:
Das Spiel umfa
sst sagenhaft 39.963 verschiedene  Puzzles, was wirklich lobenswert ist. Zusätzlich sind die Maps in verschiedene Schwierigkeitsstufen zugeordnet um das Niveau jedem Spieler gerecht zu werden.

Preis/Leistung:
Bei 0,79€ kann man wirklich nicht meckern. Denn der Umfang ist einfach grandios, und das Spielprinzip für jeden Rätselfan eine unbedingt Kaufempfehlung.

_________________

Konzept: 

Spielspaß: 

Grafik:

Langzeitmotivation:

Sound:

Preis/Leistung:

Gesamt: 3,6

_________________

Pro:

+sehr hohe Levelauswahl
+gutes Spielprinzip

Contra:

-sehr schlechter Sound

_________________

Fazit:
Mit “Blue Block” greift der Entwickler zwar ein alt bekanntes Spielprinzip auf, die Umsetzung jedoch ist sehr gut gelungen. Für jeden Rätsel- und Puzzlefan ist das Spiel eine absolute Kaufempfehlung. (iTunes-Link)

Test: The Screetch

7. August 2010 Christian

Allgemein:
„The Screetch“ ist eine weitere „3-Gewinnt“-Variante. Sinn des Spieles ist es 3 Kugeln selbiger Farbe vertikal oder horizontal aneinander zu reihen. Das Spielfeld ähnelt dem bekannten Klassiker „4-Gewinnt“. So setzt man auch eine Kugel, indem man die Spalte antippt in welche die Kugel platziert werden soll. Die Kugeln fallen automatisch immer nach unten, und bleiben erst auf einer anderen Kugel oder am Spielfeldrand liegen. Liegen 3 Kugeln selbiger Farbe aneinander so verschwinden diese. Jedoch gibt es noch eine Kleinigkeit zu beachten. Umso länger die Kugeln auf dem Spielfeld liegen, desto mehr ölige Flüssigkeit umgibt die Kugel. Sobald die Flüssigkeit angesetzt hat die Kugel zu umgeben, kann die Kugel nicht ohne weiteres zerstört werden. Denn wenn zwei freie Kugeln neben dieser liegen, so werden lediglich die zwei freien zerstört, bei der beschmierten wird nur die Flüssigkeit gesprengt. Erst wenn die Flüssigkeit wieder vollständig weg ist, kann versuchen die gesamte Kugel zu eliminieren, indem man wieder zwei frei vertikal oder horizontal daneben setzt. So ist es notwendig schnell zu arbeiten, da sonst die Kugeln schwerer zu zerstören sind. Zusätzlich gibt es noch elektrische Kugeln. Diese besonderen Kugeln können nicht von der öligen Flüssigkeit umgeben werden, egal wie lange sie auf dem Spielfeld liegen. Wenn sie mit 3 Kugeln in einer Reihe liegen und somit zerstört wird, wird ein elektrischer Schlag senkrecht und waagrecht ausgegeben welcher alle Kugeln in diesen Reihen zerstört. Allgemein ist zu sagen, dass „The Screetch“ ein typisches „3-Gewinnt“-Spiel, mit zwei zusätzlichen Features, ist.

Gameplay:
Das Gameplay ist relativ einfach und unkompliziert. Man tippt lediglich auf die Spalte in welche die Kugel fallen soll und schon fällt die Kugel an die gewünscht Stelle. Da es bei dem Spiel von Vorteil ist schnell zu arbeiten, passiert es öfter, dass man aus Versehen die falsche Spalte antippt und somit die Kugel nicht dahin fällt, wo man sie gerne hätte.

Spielspass:
Das Spiel macht relativ viel Spaß. Da man schnell und konzentriert arbeiten muss, vertieft man sich regelrecht in „The Screetch“ und kann so schnell nicht davon los kommen.

Grafik: Die Grafik ist wirklich gut gelungen. Bis in das kleinste Detail wurde viel Liebe gesteckt. Schon das Menü ist wirklich schick gestaltet, und im eigentlichen Spiel setzt sich dies fort. Die Gestaltung der App ist wirklich lobenswert.

Sound:
Während dem Spiel läuft eine sehr passende Melodie. Ebenso ergeben sich akustische Signale wenn eine Kugel fällt. Der Sound ist sehr gut abgestimmt und passt wirklich gut.

Langzeitmotivation: Ich bezweifle, dass “The Screetch” den Spielspass auf lange Zeit aufrecht erhalten kann.  Denn im Prinzip ist es ständig das gleiche Spielschema. Für Zwischendurch ist das Spiel ganz nett, jedoch verliert die App auf mit der Zeit ihre Reize.


Umfang:
Zum Umfang gehören gespeicherte Spielstände, Hilfe, Einstellungen, Credits, Trophäen und das eigentliche Spiel. Im Menü „Spielstände“ kann man zwischen lokalen und globalen Spielständen wechseln. Darüber hinaus kann man seine mit seinen Facebook-Freunden vernetzen und Spielstände austauschen. Während dem Spiel kann man, durch gute Leistung, Trophäen sammeln und diese dann begutachten.

Preis/Leistung: 2.39€ sind zwar nicht zu viel verlangt, jedoch wäre eine kleine Preissenkung angebracht. Denn für den Umfang und die fehlende Abwechslung sind 2.39€ schon ein wenig viel verlangt.

Konzept:

Spielspaß:

Grafik:

Langzeitmotivation:

Sound:

Preis/Leistung:

Gesamt: 3,6

______

Pro:
– Grafisch und akustisch sehr gut.
- Schönes Spielprinzip.

Contra:
-auf Dauer eintönig

______

Fazit: „The Screetch“ ist eine wirklich gute „3-Gewinnt“-Umsetzung, auf Dauer jedoch etwas eintönig. (iTunes-Link)

Test: 2Do

7. August 2010 Lars Offermann

Funktionalität:

2Do ist im Grunde eine Applikation, die sich die täglichen Aufgaben des Benutzers merken soll. Diese können in Form von Checklisten, einfachen Aufgaben oder ganzen Aufgabensammlungen angelegt und in Kalendern sortiert werden. Die Liste der Kalender enthält standardmäßig die aus der iPhone-Kalenderapplikation und aus iCal bekannten Kalender “Privat” und “Büro” und kann beliebig um weitere Kalender ergänzt werden. Nicht nur hier bekommt man eine verblüffend große Auswahl an Einstellungen zur Personalisierung geboten, so können die Kalender einzeln mit einem Passwort versehen (oder über die Einstellungen die ganze App), mit Notizen beschrieben und zur besseren Unterscheidung durch eine Farbe der Wahl markiert werden. Einen ähnlichen Umfang an Einstellungen findet sich auch bei den Aufgaben, hier kann der geneigte Benutzer Fälligkeitsdatum, Priorität, Alarm, Notizen, etc. festlegen und den Followern bei Twitter oder einem Empfänger der Wahl via eMail über die aktuell ausgewählte Aufgabe informieren.

Je nach Vorliebe kann man die ganze App oder einzelne Kalender mit Passwort versehen, wie hier der Kalender “Privat”.

Neben diesen “Standardfunktionen” haben die Entwickler 2Do um einige nette Funktionen ergänzt, die hier ebenfalls Erwähnung finden sollen. So verfügt die App über die Möglichkeit, die lokal gespeicherten Kalender und Aufgaben kabellos mit iCal auf dem Mac, MS Outlook auf dem PC oder dem Internetdienst Toodledo abzugleichen. Zur Nutzung der beiden erstgenannten Features lädt man sich den 2Do Sync Helper von der Website www.2doapp.com herunter, verbindet iPhoneOS-Gerät und Computer via WiFi und durchläuft den relativ simplen Verbindungsprozess. Der Sync selbst dauert ebenfalls recht kurz, sperrt allerdings während des Prozesses die Funktionen der App.

Im Sync-Modus: 2Do gleicht auf Wunsch die Daten mit Online-Dienst und Desktop-App ab, sperrt dabei aber die Programmfunktionen.

In der Theorie unangefochten praktisch ist die Push-Funktion, mit der die App den Benutzer auch zu Erledigung der Push-aktivierten Aufgaben auffordert, wenn die App selbst nicht läuft. Dies funktionierte in meinem Fall jedoch nicht immer zuverlässig, was allerdings auch an der Push-Funktion allgemein liegen kann, die anscheinend Probleme mit WiFi-Netzen zu haben scheint.

Im Querformat verhält sich 2Do übrigens ähnlich wie die iPod-App und zeigt statt der normalen App im Querformatmodus eine andere Ansicht, nämlich einen auf Vollbildmodus vergrößerten Kalender, mit den Terminen links und den Tagen des aktuellen Monats rechts. Einen Schalter zum Abschalten suchte ich in den Einstellungen vergeblich, ein “normaler Landscapemode” wäre mir (vor allem zum Tippen von längeren Notizen) lieber gewesen.

Aufmachung:

Die Aufmachung der App verstärkt zwar den Effekt der leichten Überladung (siehe oben) durch die bunten Farben, diese können allerdings im Einstellungsmenü nach Belieben angepasst werden. Das gesamte Design ist zwar an das des restlichen iPhoneOS angelehnt, gefällt aber vor allem auch durch eigene Elemente wie die (ebenfalls abschaltbaren) Animationen, die eine gelöschte Aufgabe als Papierflieger über den Bildschirm des iPhoneOS-Gerätes fliegen lassen.

Benutzerfreundlichkeit:

Wie oben bereits erwähnt, ist 2Do sehr funktionsreicht, was die Programmierung einer gelungenen Benutzeroberfläche in den meisten Fällen nicht gerade vereinfacht. Erstaunlicherweise leidet diese bei 2Do an Stellen, die relativ einfach hätten umgangen werden können und eher dem doch eher eigenwilligen Design der App als dem Funktionsumfang geschuldet sind. So führt ein nach rechts weisender Pfeil den Benutzer mancherorts zurück, was vor allem wegen des Unterschieds zum restlichen iPhone OS für kurze Verwirrung sorgt. Abgesehen von diesen kleinen Schwächen stellt das Interface dem Benutzer alle Funktionen gekonnt zur Verfügung und lässt diesem sogar im Falle der zu den Aufgaben gehörenden Einstellungsmenüs Anpassungsmöglichkeiten an die eigenen Vorlieben.

Der Zurück-Pfeil zeigt in die falsche Richtung: ungewohnt.

Außerdem positiv: die Synchronisierung der App in 7 verschiedene Sprachen. Neben dem AppStore-Standard (Englisch) ist 2Do in der Lage, seine Buttonbeschriftungen und Texte je nach gewählter Systemsprache auch in Deutsch, Französisch, Italienisch, Niederländisch, Arabisch und Chinesisch darzustellen.

Preis/Leistung:

Die knapp 5,50 Euro, für die 2Do aktuell im AppStore zu haben ist, rechtfertigen sich erfolgreich durch einen für eine iPhone-Applikation ungewöhnlich großen Funktionsumfang, der dem Benutzer zudem noch in einem schicken Gewand an die Hand gegeben wird.

Funktionalität:

Aufmachung:

Benutzerfreundlichkeit:

Preis/Leistung:

Gesamt: 4,5 Sterne

Pro: Con:
+sehr großer Funktionsumfang -Applikation wird beim Sync mit einem Desktop-Programm gesperrt
+schickes Design, … -…,unter dem die Benutzerführung allerdings (an wenigen Stellen) leidet
+viele Anpassungsmöglichkeiten

Fazit:

Für einen akzeptablen Preis bekommt man mit 2Do eine durch die vielen Funktionen sehr hilfsbereite Aufgabenverwaltung mit ansprechendem Design. Durch die ausgedehnte Funktionspalette sollten sogar die wildesten Aufgabenverwaltungsfreaks mit dieser Applikation zufriedengestellt sein.

/lo