Beiträge getagged ‘iphone’

Test: Balloon Pop

5. September 2010 Gl0rfindel

Spielprinzip

Balloon App ist ein Spiel, wie es simpler nicht sein könnte.
Es geht darum, dass Ballone in den Himmel aufsteigen (d.h, sie tauchen am unteren Rand des Bildschirms auf und steigen an den oberen Rand des Bildschirms). Ziel des Spiels ist es, keinen der Balloone nach oben entwischen zu lassen, sondern sie durch drauftippen platzen zu lassen. Schafft es dennoch mal ein Ballon, euch zu entwischen, verliert ihr ein Leben, deren ihr anfangs drei Stück besitzt.
Eine weitere Schwierigkeit bilden die grösseren Heissluftballone. Die steigen nämlich gemeinsam mit den gewöhnlichen Ballonen nach oben, ihr dürft sie aber nicht platzen lassen. Tut ihr es aus Versehen trotzdem einmal, verliert ihr ein Leben.

Ziel des Spiels ist es, so viele Ballone platzen zu lassen, bis ihr kein Leben mehr habt und somit Game Over seid. Eine kleine Hilfe ist jedoch, dass ab und zu ein Leben in Form eines Sternchens zusammen mit den Ballonen auftaucht. Wenn ihr dieses antippt, gewinnt ihr ein zusätzliches Leben.

Am Spielanfang ist die Frequenz, mit der die Ballone aufsteigen, natürlich noch sehr gering (um nicht zu sagen, so gering, dass es langweilig ist). Mit zunehmender Spieldauer nimmt diese aber laufend zu, so dass das Spiel recht hektisch wird, und dann auch wirklich Spass macht.

Spielspass

Wie gesagt, anfangs ist das Spiel eher langweilig und gewinnt erst mit fortschreitender Spieldauer an Spielspass. Durch den geringen Umfang und das simple Gameplay ist das Spiel auch eindeutig in die Kategorie der HighScore-Games einzuordnen. Wer sich für das Spielprinzip in seiner Trivialität begeistern kann, kann viel Spass haben damit. Die anderen – nicht.

Grafik

Der Schwachpunkt des Spiels. Die Ballone sehen alle, bis auf die Farbgebun, identisch aus, die Wolken sind unrealistisch und wirken fehlplatziert. Die Farben sind mehr im Kinderbuch-Stil gehalten – auf Authenzität liegt eindeutig kein Schwerpunkt.

Langzeitmotivation

Typisch HighScore-Game-mässig. Ob das bei einem persönlich eine grosse oder kleine Langzeitmotivation ist, muss jeder mit sich selbst ausmachen. Eingeschränkt wird dies lediglich durch die Tatsache, dass die Anfangszeit des Spiels recht langweilig ist.

Sound

Einfaches Hintergrundgedudel, das sich ggf. auch deaktivieren lässt, damit z.B. während des Spielens Musik aus der eigenen  Mediathek gehört werden kann. Qualitativ okay.

Bedienung

Simpel und intuitiv. Alles, was man tun muss, ist, Objekte anzutippen oder eben nicht anzutippen. Durchdacht. Einzig scheint es mir persönlich manchmal, dass bei mehreren Objekten direkt beieinander ein wenig willkürlich entschieden wird, welches der Objekte jetzt genau platzen gelassen wird. Kann aber auch Einbildung sein.

Preis-Leistung

Nicht über- und nicht unterirdisch. Man kriegt keine besonders umfangreiche App, aber soliden Spielspass zum kleinen Preis.

Spielspass:
Grafik:
Langzeitmotivation:
Sound:
Bedienung:
Preis-Leistung:

Gesamt: 3.3

Fazit
Wer sich für das Spielprinzipt begeistern kann, kriegt für sein Geld ein kleines, nicht weltbewegendes, aber grundsolides Spiel zum akzeptablen Preis.

/gm

Neu im Store: Spider Man – Total Mayhem

3. September 2010 Thorsten Slowik

Seit dem 1. September 2010 schwingt sich nun auch Spiderman auf dem iPhone durch verschiedene Abenteuer. Das von Gameloft entwickelte Spiel, umfasst insgesamt 12 Level an vielen verschiedenen Orten. Natürlich sind auch alle, aus den Kult-Comics bekannten, Bösewicht im Spiel integriert und so macht es sicherlich viel Spaß mit Spiderman die Welt zu retten. (iTunes-Link)

Das Spiel kostet 5.49€ und ist 467 MB groß.

Hier noch einige Screenshots:

Test: Miner Disturbance

29. August 2010 Lars Offermann

Spielprinzip:

Da es bei Miner Disturbance, wie nicht selten im AppStore, an einer Story mangelt, sei hier kurz das Spielprinzip erläutert.
Der Spieler schlüpft in die Figur des kleinen sowie namenlosen Bergarbeiters mit dem übergroßen Schutzhelm, der bereits auf dem Icon der App beim Kauf und anschließend auch auf dem Homescreen aufgefallen ist. Nach Auswahl einer Mine über die recht aufgeräumte und gut bedienbare Levelauswahl (zu Beginn ist bereits jedes Level anwählbar) steigt das Alter Ego des jeweiligen Spielers über ein Seil in die Minenwelt, in der es darangeht, die Ziele des jeweiligen Levels zu erfüllen. Diese können ganz unterschiedlicher Natur sein, das Aufgabenspektrum reicht vom mehr oder weniger simplen Abbau einer bestimmten Menge von Edelmetallen, dem Erreichen einer bestimmten Punktzahl oder einer bestimmten Höhlentiefe, dem Auffinden des in jedem Level versteckten Artefakt-Teils und so fort. Dabei muss sich der kleine Minenarbeiter immer neuer Gefahren, wie zum Beispiel den häufig anzutreffenden Maulwürfen (die in diesem Spiel die Inkarnation des Bösen darstellen), Höhlenfledermäusen, steigendem (Eis)-Wasser, Lavaseen und ähnlicher ungesunder Naturgewalten erwehren, bei dem der über die Minenauswahl erreichbare Ausrüstungsshop von unschätzbarem Wert ist. Je nachdem, wie viele Ziele der Spieler in einem Level erreicht hat, desto mehr virtuelles Geld erhält er für das jeweilige Level, das man in eben diesem Shop gegen bestimmte Ausrüstungsteile tauschen kann (und sollte, da erst die richtige Kombination aus Ausrüstungsgegenständen das Erreichen der Levelziele in den späteren Minen möglich macht). Übrigens verlieren gekaufte Objekte nicht an Wert, weswegen man diese problemlos für den ursprünglichen Geldwert zurückgeben kann.

Sehr hilfreich: Die “Quickee-Mine”, in der man Geld gegen Ausrüstungsgegenstände tauschen kann

Spielspass:

Dem Spielspaß schadet einzig und allein die ein wenig unpräzise Steuerung, ansonsten konnte mich das Spiel auch über längere Zeit begeistern. Die immer neuen Herausforderungen sowie die sich stets ändernden Levelziele machen das Spiel nicht komplexer, dafür aber umso abwechslungsreicher. Auch, wenn man schon das ein oder andere Level gesehen hat, warten in einem anderen noch mehr oder weniger angenehme Überraschungen auf den Minenarbeiter, welche die Minenerkundung auch nach einiger Zeit spannend macht.Der Schwierigkeitsgrad ist in keinem Level so hoch, dass man einen Grund hätte, das Spiel frustriert in den Regalen der eigenen iTunes-Bibliothek Staub ansetzen zu lassen, allerdings auch nicht so niedrig, dass man gar nicht gefordert wird. Vor allem in den späteren Leveln ist eine präzise Auswahl der Gerätschaften aus dem Minenshop essenziell und unüberlegtes Verwenden der Spitzhacke wird nicht allzu selten mit einem danach unpassierbaren Bereich im Level belohnt, was dem Spiel beinahe den Charakter eines Rätsels verleiht.
Wo Licht ist, da ist naturgemäß auch Schatten, und so kommt auch Miner Disturbance nicht ohne einen (zwar kleinen) Fehler aus, der auftritt, wann immer Flüssigkeiten (Wasser, Lava) durch den Minenabbau in Bewegung gebracht werden. Diese fließen nämlich nur, wenn eben diese Flüssigkeit auf dem Bildschirm zu sehen ist, bringt man sich also vor einem Schwall glühender und potenziell tödlicher Lava in Sicherheit, kann man immer noch von Resten getroffen werden, wenn man in die Höhlen zurückkehrt, da die Lava ja aufhört zu fließen, sobald man außer Sichtweite ist.

Der Erzfeind eines jeden Minenarbeiters: Übergroße Maulwürfe mit spitzhackenresistentem Fell

Grafik:

Was die Grafik betrifft, gibt es an Miner Disturbance wirklich nichts auszusetzen. Die zweidimensionale Grafik sieht gut, wenn auch nicht überragend gut aus. Trotz hochauflösender Grafiken mit Kantenglättung ruckelt das Spielgeschehen selbst bei hektischerem Geschehen nicht.
Die je nach Level und Höhlentiefe unterschiedlichen Gesteinsfarben und -musterungen sorgen geradezu buchstäblich dafür, dass die Spielwelt nie eintönig wirkt und sind allesamt sehr gelungen.

Langzeitmotivation:

Um den Spieler auch auf längere Sicht zu beschäftigen bietet Miner Disturbance zunächst einmal natürlich eine ansehnliche Anzahl (insgesamt 36, davon 26 in der “normalen” Welt und 10 in der Eiswelt) verschiedener Level an, die teilweise so umfangreich ausfallen, dass der Minenarbeiter schon mal gute 20 Minuten vom Tageslicht abgeschnitten ist. Die Aufstockung dieser 36 Minen macht der Entwickler Jagex von der Anzahl der verkauften Spiele abhängig, doch bereits jetzt ist das Angebot sehr gut.
In jedem der Minen gibt es außerdem, wie weiter oben schon erwähnt, ein Artefakt-Teil zu finden, das es lohnenswert macht, die Minen auch mehrmals zu durchforsten.
Einen ähnlichen Effekt verfolgen die Achievements, mit denen man bei Bedarf auch online über OpenFeint angeben kann. Ebenfalls über das Online-Netzwerk abgleichbar sind die Highscores aus dem sogenannten Vulkan, einem zufallsgenerierten Level, das alle Hindernisse aus den übrigen Minen enthält.

Sound:

Die Hintergrundmusik gefällt mir auf Anhieb sehr gut, er ist geradezu unaufdringlich und passt gut zur Umgebung, selbiges gilt auch für die Geräuschkulisse.

Bedienung:

Zur Bedienung in den Minen bemüht Jagex ein auf dem Bildschirm eingeblendetes 8-Wege Steuerkreuz und zwei Knöpfe, je einen zum Springen und einen, der zur Verwendung der Spitzhacke dient. Das Steuerkreuz hat zwei Modi, zieht man den virtuellen Steuerknüppel nur leicht in eine Richtung. Der Effekt: Ein kleiner Pfeil erscheint in der passenden Richtung am namenlosen Minenarbeiter, der allerdings stehen bleibt. So kann man die unmittelbare Umgebung mit der Spitzhacke bearbeiten, ohne sich von der Stelle zu bewegen. Zum Bewegen muss das Steuerkreuz “einfach nur” weiter in die jeweilige Richtung gezogen werden. Wie ich oben schon kurz fallen ließ, funktioniert eben dieser Übergang nicht besonders gut. So springt man oftmals ungewollt in Abgründe, obwohl man nur die nächstgelegene Höhlenwand abtragen wollte, was sehr frustrierend sein kann.
Die Levelauswahl kann dies nur zum Teil wieder wett machen, da die Bedienung hier wirklich hervorragend gelungen ist (der Ausschnitt einer Landkarte, die man per Finger verschieben kann. Mine wird mit Tippen ausgewählt), sie aber für das Spielgeschehen irrelevant ist.

Preis/Leistung:

Knapp 1,60€ wandert für Miner Disturbance über die iTunes-Ladentheke, dafür erhält man ein für den Preis enorm umfangreiches Spiel, das auch über längere Zeit fesseln kann.

Spielspass:
Grafik:
Langzeitmotivation:
Sound:
Bedienung:
Preis/Leistung:

Gesamt: 4,3 Sterne

Pro: Contra:
gute Grafiken & guter Soundtrack unpräzise Steuerung
große Level(anzahl) Wasser & Lava bewegen sich nur unter Aufsicht
langer Spielspaß

Fazit:

Mit Miner Disturbance hat Jagex einen 2D-Plattformer geschaffen, der zwar nicht ohne Makel ist (Wasser fließt nicht ohne Aufsicht, Steuerkreuz hat das Adjektiv “unpräzise” abonniert), aber doch über eine lange Zeit viel Freude bereitet, was das Spiel vor allem dem beinahe rätselartigen Charakter der Level zu verdanken hat. Alles in allem ist das Spiel um den Minenarbeiter mit der übergroßen Mütze eine echte Empfehlung für alle, die auf der Suche nach einem etwas umfangreichen Spieletitel sind.
lo/

[app] Cloud2go

27. August 2010 Christian Muth

Wer kennt das nicht. Ihr müsst schnell eine Datei uploaden, sei es um Sie Freunden zu zeigen oder wofür auch immer. Auf dem Mac geht das ganz einfach mit der Cloud App. Hierzu “nistet” sich ein kleines Wolken Icon auf eurem Mac in der Menüleiste ein. Wollt ihr nun eine Datei hochladen, zieth ihr diese einfach auf dieses Icon. Den Rest erledigt die App. Äußerst praktisch: Der Link zur hochgeladenen Datei wird automatisch in die Zwischenablage kopiert, so dass ihr diesen, um beim Beispiel vom Anfang zu bleiben, direkt in das Fenster eures Instant Messanger Clienten kopieren könnt und so euren Freunden die Datei zugänglich macht.

Um nun zum eigentlichen Thema zu kommen, der kostenlose Cloud-App Dienst ist seit gestern ebenfalls im App Store für eure iOS Devices verfügbar. Entwickler Matthias Plappert bringt die “Cloud” aufs iPhone. Mit einem ansprechendem Design macht euch Cloud2go eure Cloud App Uploads auf dem iPhone zugänglich. Diese werden automatisch in diverse Kategorien eingeordnet. Je nach Dateityp. Außerdem lassen sich, selbstverständlich, auch Dateien uploaden. Dies sogar mit Multitasking Unterstützung, was bei App Store Apps ja bekanntlich noch eine Ausnahme ist. Gute Arbeit. Für schlappe 1,59 € eine feine Angelegenheit. Aber auch hier heißt’s wieder: möglichst schnell zuschlagen, die 1,59 € sind ein Einführungspreis, später steigt dieser wieder.

Nun noch einige Impressionen zur App:

cm/

Test: Blue Block

12. August 2010 Thorsten Slowik

Allgemein:
“Blue Block” ist ein Rätselspiel, dessen Spielprinzip eigentlich bekannt sein dürfte. Man verschiebt die weißen Blöcke so, dass der blau gefärbte Block rechts aus der Lücke heraus geschoben werden kann. Die Blöcke können jeweils nur in selbige Richtung verschoben werden, wie sie bereits auf dem Spielfeld liegen.

Gameplay:
Das Gameplay ist sehr simpel. Man verschiebt die Blöcke einfach, indem man auf den gewünschten Block tippt und ihn nach vorne oder zurück zieht. Kommt man bei einem Level nicht weiter, und hat seine Blöcke schon so kompliziert verschoben, dass es fast unmöglich ist das Level noch zu schaffen, kann man einfach unten Links auf den Button tippen, und schon verschieben sich die Blöcke wieder auf ihre Anfangsformation.

Spielspass:
Für jeden Puzzle- und Rätselfan ist “Blue Block” sicher sehr geeignet. Einmal angefangen will man das iPhone nicht so schnell aus der Hand geben. Die knapp 40.000
Rätsel versprechen ebenfalls immer neue kniffelige Situationen, die man so schnell wie möglich bewältigen will. Ein Feature, welches anzeigt wie viele Spielzüge man mindestens braucht um den blauen Block zu befreien, verspricht zusätzlich einen kleinen Anreiz. Den man will am liebsten immer die optimale Lösung schaffen, und versucht es immer wieder erneut.

Grafik:
Die Grafik ist relativ simpel gehalten, was dem Spiel aber kein Abbruch tut. Die grafische Gestaltung ist eigentlich relativ passend und gut umgesetzt. Das Menü ist etwas schlechter gestaltet, von der Übersichtlichkeit jedoch passt es. Insgesamt ist die Grafik nichts atemberaubendes, aber gut anzusehen.

Sound:
Der Sound ist eine Mischung aus asiatischen Klängen und Western-Musik. Irgendwie passt die Hintergrundmelodie nicht wirklich gut, und nervt zudem auch nach kurzer Zeit.

Langzeitmotivation:
Die riesige Auswahl an Level, verspricht natürlich sehr langen Spielspaß. Egal ob für Zwischendurch oder längere Zeit, lange oder kurze Pausen. “Blue Block” wird so schnell nicht langweilig.

Umfang:
Das Spiel umfa
sst sagenhaft 39.963 verschiedene  Puzzles, was wirklich lobenswert ist. Zusätzlich sind die Maps in verschiedene Schwierigkeitsstufen zugeordnet um das Niveau jedem Spieler gerecht zu werden.

Preis/Leistung:
Bei 0,79€ kann man wirklich nicht meckern. Denn der Umfang ist einfach grandios, und das Spielprinzip für jeden Rätselfan eine unbedingt Kaufempfehlung.

_________________

Konzept: 

Spielspaß: 

Grafik:

Langzeitmotivation:

Sound:

Preis/Leistung:

Gesamt: 3,6

_________________

Pro:

+sehr hohe Levelauswahl
+gutes Spielprinzip

Contra:

-sehr schlechter Sound

_________________

Fazit:
Mit “Blue Block” greift der Entwickler zwar ein alt bekanntes Spielprinzip auf, die Umsetzung jedoch ist sehr gut gelungen. Für jeden Rätsel- und Puzzlefan ist das Spiel eine absolute Kaufempfehlung. (iTunes-Link)